WordPress SEO: 37 Tricks, die unter dem Radar fliegen

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37 WordPress SEO Tipps, wie du in 2017 bei Google nach oben kommst, auch wenn du wenige Backlinks hast. Wenn du gleich meine SEO Tricks nutzt, wirst du 90% aller Webseiten voraus sein. Fangen wir also an und lassen deine WordPress Seite nach oben katapultieren!

Bevor wir loslegen, sollten wir aber zuerst herausfinden, ob du der Richtige für diesen Beitrag bist…


Dieser Beitrag ist nur für WordPress Betreiber gemacht, die Voraussetzungen für den SEO Erfolg erfüllen. Darunter fällst du, wenn du

  • eine eigene WordPress Installation mit Zugriff auf den Webserver hast
  • selber Hand in Sachen SEO anlegen willst
  • bereit bist das Technische zu verstehen und zu optimieren, auch wenn du heute noch nicht viel Ahnung von der Technik hinter WordPress hast
  • bereit bist Zeit zu investieren in die Optimierung und keine „schnell nach oben kommen“-Tricks suchst (WordPress SEO kostet Zeit, bringt aber massiv mehr Umsatz und Kunden!)

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Einmal-Maßnahmen für WordPress SEO

Es gibt etliche Stellschrauben für Wordpress, die du zu Beginn deiner SEO Aktivitäten richtig einstellen musst.
Deine WordPress-Seite muss technisch einwandfrei sein, damit hohen Rankings nichts im Weg steht. Missachtest du diese Tipps, wirst du gnadenlosen Gegenwind erfahren.

Lass uns also sofort beginnen. Stelle sicher, dass du die WordPress SEO Mindmap neben dir liegen hast. Somit kannst du jeden einzelnen Schritt später abhaken und deine Webseite fit für mehr Besucher machen!

Die folgenden Tipps sind die häufigsten WordPress SEO Fehler!
Schnelle Ladezeiten deiner WordPress Webseite hängen direkt mit deinen Rankings in Google zusammen.
Das ergab eine Studie aus über 1 Mio. analysierten TOP 10 Rankings.

Rein logisch sollten schnelle Ladezeiten unbedingt garantiert werden. Wer will schon lange auf den Seitenaufbau warten? Und ja, auch in Zeiten von LTE und schnellem Internet gibt es WordPress Seiten, die schreiend langsam sind!

gZIP und deflate

Orientierung: Beim Aufruf deiner WordPress Seite wird das HTML, CSS und das JS unkomprimiert zum Browser deines Besuchers übertragen. Alles was bei dem Browser ankommt wird also 1:1 über die Internetleitung übertragen. Mit gZIP und deflate kannst du auf dem Webserver die Daten komprimieren und dann erst zum Browser deines Besuchers schicken. Dadurch kannst du ca. 30-50% Übertragungsdaten einsparen, was deine Webseite deutlich schneller laden lässt!

Du hast vielleicht schonmal einen Ordner auf deinem Windows Rechner „gezippt“. Das Ergebnis war dann eine .ZIP Datei, die, gemessen an den Megabytes, kleiner war, als der gesamte unkomprimierte Ordner.
So kannst du dir die gZIP und deflate Technologie vorstellen.

Umsetzung:

  1. Verbinde dich mit einem FTP Tool auf deinen Webspace
  2. Navigiere in das Root-Verzeichnis der WordPress Seite
  3. Lege eine Datei mit dem Namen php.ini an, sollte sie noch nicht vorhanden sein
  4. Kopiere den folgenden Text in die php.ini Datei und speichere die Datei
  5. Prüfe, ob gZIP nun aktiviert ist mit diesem Tool

mod_gzip_on Yes
mod_gzip_dechunk Yes
mod_gzip_item_include file .(html?|txt|css|js|php|pl)$
mod_gzip_item_include handler ^cgi-script$
mod_gzip_item_include mime ^text/.*
mod_gzip_item_include mime ^application/x-javascript.*
mod_gzip_item_exclude mime ^image/.*
mod_gzip_item_exclude rspheader ^Content-Encoding:.*gzip.*

AddOutputFilterByType DEFLATE text/html; charset=UTF-8
AddOutputFilterByType DEFLATE text/plain
AddOutputFilterByType DEFLATE text/html
AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/shtml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/css
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xhtml+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/rss+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-javascript

PHP 7 und OPcache nutzen

Orientierung: WordPress besteht zum größten Teil aus .PHP Dateien. PHP ist die Programmiersprache, die zu 90% für alle Webseiten zum Einsatz kommt. Bei jedem Seitenaufruf muss dein Webserver alle PHP Dateien von WordPress einlesen (ca. 6000 Dateien!!) und verarbeiten, bis letztendlich die fertige Webseite an den Browser ausgeliefert wird.

Durch OPcache werden alle Dateien auf einen schlag von deinem Webserver eingelesen und in dem Arbeitsspeicher abgelegt. Dadurch kann der Webserver die fertige Webseite deutlich schneller zusammenbauen und zum Browser schicken. Bei mir hat alleine dieser Trick 40% schnellere Ladezeiten ausgemacht!

Anwendung: 1&1 hat dazu einen hervorragenden Beitrag geschrieben, wie du OPcache und PHP7 aktivierst.
Solltest du deine WordPress Seite nicht bei 1&1 gehostet haben, musst du von deinem Webhoster ggf. eine Anleitung anfordern oder einfach googeln.

Anzahl HTTP Requests minimieren

Aktion: Führe viele CSS- und JS-Dateien zu einer großen zusammen, damit du die Anzahl an HTTP Requests vom Browser zum Webserver gering hältst!

Orientierung: Jede Webseite besteht aus:

  • Bildern
  • HTML
  • CSS Dateien
  • JavaScript Dateien (kurz JS)
  • Schriftarten
WordPress SEO durch HTTP Requests minimieren

Jedes Element auf der Webseite wird vom Browser einzeln beim Webserver angefragt

Diese Elemente werden entweder von deinem eigenen Webserver übertragen, oder aber von externen Servern. Zum Beispiel werden oft Schriftarten direkt von fonts.gstatic.com geladen. Auf dieser URL liegen alle Schriftarten, die von Google zur Verfügung gestellt werden.

Inhalte, die von externen Servern kommen, werden oftmals von einem sogenannten Content Delivery Networks (kurz CDN) bereitgestellt.

Umsetzung: Das kannst du mit dem Plugin Autoptimize für WordPress leicht einrichten. Mit diesem Plugin schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Du erstellst Minify-Versionen deines HTML, CSS und JS Codes
  2. Du kombinierst mehrere CSS und JS Dateien zu einer großen Datei. Dadurch muss der Browser nur einmal eine große Datei laden, statt viele kleine. Das spart enorm Ladezeit!

Prüfung Umsetzung: Am Besten du nutzt du die Entwicklertools von Google Chrome dazu. Die Entwicklertools von Chrome öffnest du so:

  1. Rufe deine Webseite in Google Chrome auf
  2. Rechtsklick in einen freien Bereich auf der Webseite
  3. „Untersuchen“

Google Chrome Entwicklertools öffnen

Anschließend öffnen sich am unteren Rand die Entwicklertools.

Unter dem Tab „Network“ siehst du, wie viele Dateien der Browser herunterlädt, um die Webseite anzuzeigen. Setze den Haken „Disable cache“ und lade die Seite erneut.
Nun werden dir tabellarisch alle Requests aufgelistet:

Anzahl HTTP Anfragen zu WordPress Seite

 

Mache dich mit dem Tab „Network“ in den Entwicklertools ein bisschen Vertraut:
Klicke auf einzelne Einträge und sieh dir an, was eigentlich genau geladen wurde.

Wie du mit den Entwicklertools perfekt umgehst, werde ich in einem Video noch erklären (Video folgt).

Nachdem du Autoptimize (WordPress Plugin) installiert hast, wirst du sehen, wie plötzlich deutlich weniger HTTP Requests benötigt werden. 💪💪

Für die WordPress Suchmaschinenoptimierung ist dieser Punkt ein echt wichtiger, weil ein mit vielen Plugins installiertes WordPress dazu tendiert den Seiten-Quelltext enorm aufzublasen.

Minify von HTML, CSS und JS

Orientierung: HTML, CSS und JS enthält meist Zeilenumbrüche und Kommentare, um eine übersichtliche Struktur zu gewährleisten.
Technisch gesehen sind diese Zeilenumbrüche und Kommentare gar nicht notwenig. Im Gegenteil: sie beanspruchen zusätzliche Daten, was die Übertragungsgeschwindigkeit unnötig in die Länge zieht.

Umsetzung: Die einfachste und schlankste Lösung ist das WordPress Plugin Autoptimize!

Installiere dieses Plugin und hake diese drei Haken an.
Diese Optionen findest du in deinem WordPress nach der Installation des Plugins unter:

Einstellungen -> Autoptimize

Minify HTML, CSS, JS für WordPress SEO

HTTP/2 aktivieren

Orientierung: HTTP/2 ist ein neuer Übertragungsstandard für die Übermittlung der Webseiten vom Webserver zum Browser. Der alte, aber immer noch zu 95% verbreitete Standard HTTP/1.1 fragt jedes Element von einer Webseite in einer getrennten Anfrage beim Webserver an. Jedes Bild wird einzeln geladen, jede CSS Datei wird einzeln geladen, jede Schriftart wird einzeln geladen, usw.

Mit HTTP/2 gewinnst du fürs WordPress SEO massive Vorteile:
Alle Elemente einer Webseite werden mit HTTP/2 in einer einzigen Anfrage vom Webserver abgeholt.
Ob du nun HTTP/2 nutzt, kannst du mit diesem HTTP/2 Checker Tool herausfinden.

Bildlich gesprochen: Der LKW muss nur noch einmal zur Baustelle fahren, weil er bei einer Fahrt alles abliefern kann (HTTP/2). Früher musste der LKW für jedes Baumaterial extra fahren. Beton extra, Kies extra, Sand extra, etc. (HTTP/1.1)

Umsetzung: Für das Aktivieren von HTTP/2 kann dir dein Webhoster am besten helfen. Jeder Webhoster hat dafür eigene Methoden das umzusetzen, die den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden.

Browsercaching nutzen

Zweck: Auf deiner Webseite gibt es Elemente, die auf jeder einzelnen Unterseite identisch sind. Zum Beispiel wird dein Logo (sofern vorhanden) auf allen Seiten angezeigt. Ohne Browsercaching muss der Browser bei jedem einzelnen Seitenaufruf z.B. das Logo erneut laden. Damit das nicht jedesmal Zeit kostet, kannst du dem Browser die Anweisung geben, bestimmte MIME Typen (MIME Typen sind: Bilder, JavaScript, CSS, etc.) lokal zu speichern.

Umsetzung:

  1. Verbinde dich mit einem FTP Tool auf deinen Webspace
  2. Navigiere in das Root-Verzeichnis der WordPress Seite
  3. Öffne die php.ini Datei
  4. Kopiere den folgenden Text in die php.ini Datei und speichere die Datei

ExpiresActive On
ExpiresByType image/jpg „access 1 year“
ExpiresByType image/jpeg „access 1 year“
ExpiresByType image/gif „access 1 year“
ExpiresByType image/png „access 1 year“
ExpiresByType text/css „access 1 month“
ExpiresByType application/pdf „access 1 month“
ExpiresByType text/x-javascript „access 1 month“
ExpiresByType application/x-shockwave-flash „access 1 month“
ExpiresByType image/x-icon „access 1 year“
ExpiresDefault „access 2 days“

Plugin-Diät

Orientierung: Du solltest dir eine Richtlinie annehmen, dass du so wenig wie möglich Plugins installierst. Ich kenne WordPress Installationen, die 50+ Plugins installiert haben und wegen der Vielfalt immer auf Probleme stoßen, z.B. bei Updates von WordPress oder der Plugins. Zudem bietest du Hackern viele potentielle Schwachstellen, wenn du schlecht programmierte Plugins einsetzt.

Deine Seite bleibt mit weniger Plugins schlank, was wieder gut ist für die Ladezeit.
Hier ein paar Tipps, welche Aufgaben du gut ohne Plugins lösen kannst:

  • 301 Redirects direkt über .htaccess Datei im Webspace lösen, nicht mit Plugins
  • gZIP und deflate über php.ini aktivieren, statt über Plugin
  • „Hübsche“ Sidebars oder Newsletter Opt-In Fenster händisch einfügen, soweit HTML und CSS Kenntnisse vorhanden sind

Reihenfolge von CSS und JS im Quelltext berücksichtigen

Google Chrome Audit Tool

Nachdem du das Audit deiner Seite durchgeführt hast, siehst du im folgenden Abschnitt die Verbesserungsvorschläge:

Reihenfolge WordPress CSS und JS beachten

W3C valider Quelltext

Orientierung: Was verbindet Deutsch, Englisch, Spanisch und alle anderen Sprachen auf der Welt?
Alle folgen einer definierten Grammatik.

Genau so folgt HTML auch einer Grammatik, die du einhalten solltest. Du wirst mir Recht geben, dass es sich mit einem Gleichsprachigen, der die Grammatik beherrscht, einfacher ist zu reden.
Google und die Webbrowser sind da gleicher Meinung.

Sorge dafür, dass du grammatikalisch richtiges HTML pflegst.
Hast du fehlerfreies HTML auf deiner Seite, sagt man auch „valides HTML“ dazu.

Mit diesem Tool, kannst du dein WordPress HTML auf Fehler prüfen: W3C HTML Validator

Vorschau: Wie du fehlerhaftes HTML in WordPress bereinigst, werde ich in einem Video nochmals erklären, was ich an dieser Stelle noch nachreichen werde.

Breadcrumb Navigation nutzen

Orientierung: Für WordPress SEO ist die interne Verlinkung super wichtig! Mit einer Breadcrumb Navigation bietest du dem Besucher eine gute Orientierung und schaffst gleichzeitig eine gute interne Verlinkung.

So sieht eine Breadcrumb Navigation aus:

WordPress Breadcrumb Navigation

Fügst du solch eine Breadcrumb Navigation richtig auf der WordPress Seite ein, sehen deine Google Snippets danach so aus:

WordPress Bradcrumb Google Snippet

Umsetzung: Mit dem Yoast WordPress Plugin kannst du dir eine perfekte Breadcrumb Navigation auf deiner Seite einbauen.

Wie du eine Breadcrumb Navigation in deinem WordPress Blog einbindest, erfährst du hier:
WordPress Breadcrumb mit Yoast erstellen

XML Sitemap pflegen

Orientierung: Der Google Crawler sollte alle deine Unterseiten optimal finden und crawlen können.
Damit das sichergestellt ist, solltest du eine XML Sitemap führen. Die gute Nachricht ist, dass du die XML Sitemap nicht händisch pflegen musst.

Ich empfehle dir dieses Plugin für die Erstellung deiner eigenen XML Sitemap:
https://de.wordpress.org/plugins/google-sitemap-generator/

Wenn deine Sitemap korrekt erstellt ist, solltest du sie unter www.domain.de/sitemap.xml aufrufen können.

Beispiel: Meine XML Sitemap findest du hier:
https://www.daniel-knoden.de/sitemap.xml

WordPress Permalinks perfekt für SEO einrichten

Orientierung: Permalinks bestimmen, wie die URL deiner Unterseiten aussieht.
Standardmäßig sehen deine URLs so aus: http://www.domain.de/?p=123
Der fett markierte Teil ist der Permalink.

Der Permalink ?p=123 ist nicht gut für die Suchmaschinenoptimierung, weil keine Keywords enthalten sind.
Wenn du deine Blogbeiträge ordentlich in Kategorien pflegst, empfehle ich dir die Struktur, die ich auch für diesen Blog benutze.

Umsetzung: So stellst du deine WordPress Permalink Struktur SEO-freundlich um:

Schritt 1:

WordPress SEO Permalinks

Schritt 2:

WordPress Permalink benutzerdefiniert

Nach der Umstellung werden deine Unterseiten dieser Struktur folgen:
https://www.domain.de/kategorie/artikel-name/

Diese Struktur wird auch in dem Kapitel zur internen Verlinkung noch wichtig sein.

Aber Achtung:

Sollte deine Webseite schon einige Zeit online sein, wirst du einige Google Ranking schon besitzen.
Nach dieser Umstellung werden alle deine Unterseiten unter einer anderen Adresse (URL) erreichbar sein und die alten URLs werden nicht mehr verfügbar sein. Richte für jede Unterseite eine 301 Weiterleitung ein!

Wie du in WordPress eine 301 Weiterleitungen einrichten kannst, erfährst du im nächsten Abschnitt.

301 Weiterleitungen nutzen

Zweck: 301 Weiterleitungen stehen für „Moved permanently“. Damit leitest du alte Links deiner Seite auf eine neue Seite um.

Beispiel: Die URL http://www.domain.de/anfahrt gibt es nicht mehr und soll auf die URL http://www.domain.de/kontakt verweisen. Backlinks auf die /anfahrt Seite können somit sauber auf die neue Seite umgeleitet werden, ohne einen 404 „Not found“ Fehler anzuzeigen.

Umsetzung: 301 Weiterleitungen legst du in der .htaccess Datei von deinem Website Stammverzeichnis an.

  1. Verbinde dich mit einem FTP-Programm zu deinem Webspace
  2. Lasse dir versteckte Dateien anzeigen (der Punkt vor dem „htaccess“ lässt die Datei standardmäßig verstecken)
  3. Öffne die .htaccess Datei und folge dieser Syntax:

Redirect 301 /pfad-von/alter-seite/ http://www.domain.de/pfad-zur/neuen-seite/

In der .htaccess Datei findest du zu Beginn einen Block der so beginnt:

# BEGIN WordPress
(…)
# END WordPress

Zwischen diesen beiden Kommentaren bitte nichts ändern oder hinzufügen. Die 301 Weiterleitungen kannst du unter diesem Block einfügen.
Dieser erste Block wird von WordPress dynamisch beschrieben und abgeändert. Solltest du deine 301 Weiterleitungen dazwischen stehen haben, können sie schon nächsten Monat nicht mehr vorhanden sein 😉

WordPress Theme übersetzen

Zweck: Du solltest dein WordPress Theme nicht aus SEO-Gründen optimieren, sondern wegen deinen Besuchern! Übersetze dein WordPress Theme in die Sprache deiner Zielgruppe.

WordPress Themes werden immer in englischer Sprache ausgeliefert, wie z.B. das „Read more“ in der Vorschau von Blogartikeln.

Umsetzung: Hier findest du eine klasse Anleitung, wie du WordPress Themes einfach übersetzen kannst. Du benötigst dafür das Programm PO-Edit, das du dir gratis aus dem herunterladen kannst.

Broken Links eliminieren

Zweck: Auf deiner WordPress Seite verlinkst du häufig auf Unterseiten oder externe Webseiten. Das ist auch gut so! Allerdings mag Google es nicht, wenn du auf eine Seite verlinkst, die einen 404-Fehler anzeigt. Prüfe also regelmäßig, ob deine Seite Broken Links enthält.

Umsetzung:

  1. Nutze dieses kostenlose Online Tool:
  2. Gebe deine Webseite ein (nur die Startseite, nicht jede einzelne Unterseite)
  3. Klicke auf den Button „Find broken links“
  4. Gebe den Security Code ein, der angezeigt wird
  5. Warte auf das Ergebnis und tausche ggf. Broken Links auf deiner Webseite aus

Broken Link Checker Ergebnis

HREF-LANG nutzen (für mehrsprachige Seiten)

Zweck: Google mag kein Duplicate Content. Wenn du deine Unterseiten jeweils in Deutsch und Englisch anbietest, aber inhaltlich das selbe sagst, dann erkennt Google das. Deswegen solltest du mit einem HREF-LANG Meta Tag angeben, welche die zugehörige Seite in der anderen Sprache ist. Somit verstehen die Suchmaschinen, dass du deinen Content sauber in unterschiedliche Sprachen aufteilst.

Umsetzung: >> TO BE DEFINED! <<

Von HTTP zu HTTPS weiterleiten

Zweck: Daten zwischen Webserver und Browser werden standardmäßig unverschlüsselt hin-und-her geschickt. Das bedeutet, wenn du deine Kreditkartendaten auf einer unverschlüsselten Webseite eingibst, können deine Daten von Hackern mitgelesen werden. Um das zu verhindern sollten alle Webseiten eine verschlüsselte Übertragung anbieten.

Google hat offiziell bestätigt, dass das Verwenden einer sicheren Datenübertragung (HTTPS) ein positiver Ranking-Faktor ist: zur offiziellen Google Meldung bzgl. HTTPS

Umsetzung: Beantrage bei deinem WordPress Webhoster ein SSL Zertifikat für die Domain, unter der deine Webseite erreichbar ist. Dein Hoster wird sich dann um die Bestellung und Einrichtung kümmern. Kontaktiere ggf. den telefonischen Support deines Webhosters und frage nach – geht schneller 😄
Wenn die Einrichtung des SSL Zertifikats abgeschlossen ist, musst du noch eine 301 Weiterleitung anlegen.

301 HTTPS Weiterleitung anlegen:

  1. Code kopieren
  2. In .htaccess Datei einfügen
  3. Domain anpassen
  4. Datei speichern
  5. Testen, ob ab jetzt immer ein https:// vor deiner Domain steht

RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
RewriteRule ^(.*)$ https://www.daniel-knoden.de/$1 [R,L]

Ohne WWW zu WWW umleiten

Zweck: Suchmaschinen mögen keinen Duplicate Content! Ist deine Seite sowohl über www.domain.de als auch domain.de erreichbar, sind das aus Sicht der Suchmaschine zwei unterschiedliche Webseiten. Mit einem festen 301 Redirect vermeidest du diesen Fehler.

Umsetzung: Lege eine 301 Weiterleitung in der .htaccess Datei in deinem Webspace an.
Anleitung:

  1. Code kopieren
  2. In .htaccess Datei einfügen
  3. Domain anpassen
  4. Datei speichern
  5. Testen, ob domain.de nun immer zu www.domain.de umleitet

RewriteCond %{HTTP_HOST} ^daniel-knoden.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*) https://www.daniel-knoden.de/$1 [R=301]

Advanced: AJAX für noch schnellere Ladezeiten nutzen

Orientierung: AJAX steht für „Asynchron JavaScript and XML“ und hat die Möglichkeit dynamisch, ohne die Webseite neu laden zu müssen, den HTML Code durch erneute Anfragen zum Webserver zu erweitern.

Beispiel: Häufig gibt es Pop-Up Fenster, die erst nach dem Drücken eines Buttons erscheinen, z.B. ein Opt-In Fenster, in das der Besucher seine E-Mail Adresse eingeben kann. Dieses Pop-Up musst du nicht bei jedem Benutzer mitschicken und dann unsichtbar machen, sondern einfach erst bei tatsächlichem Drücken des Buttons auf die Webseite nachladen.

Keyword Recherche vor jedem Beitrag

Bevor du einen Beitrag schreibst, musst du dir im Klaren sein, unter welchen Suchbegriffen (Keywords) du gefunden werden willst.

Hier sind die 4 Quick-Tipps für eine gute Keyword Recherche:

  1. Nutze den Keyword Planer
  2. Bilder Keyword Cluster
  3. Jage deine Keywords durch ein W-Fragen Tool
  4. Finde Long-Tail Keywords zu deinem Beitrag

Google Keyword Planer

Orientierung: Mit dem Keyword Planer kannst du das monatliche Suchvolumen für Keywords herausfinden. Dazu brauchst du dein Google Konto und solltest ideal schonmal eine AdWords Anzeige geschaltet haben. Solltest du noch keine Anzeige geschaltet haben, bekommst du nur eine grobe Schätzung des mtl. Suchvolumens.

Umsetzung: Melde dich bei dem Keyword Planer an und tippe das Keyword ein, für das du bei Google gut ranken willst.

Keyword Cluster bilden

Orientierung: Logische Gruppierung verwandter Keywords, für die das selbe Suchergebnis aus Sicht des Suchenden erwartet wird.

Beispiel:

immobilien rendite
immobilien rendite rechnen
immobilien rendite formel
immobilien rendite wie ausrechen

W-Fragen Tools nutzen

Orientierung: Gut geschriebene Artikel beantworten zu einem Thema alle Fragen, die der Leser sich stellt. Um diese Fragen herauszufinden, bieten W-Fragen Tools hervorragende Dienste.
Neben den Fragen erhältst du auch Ideen für weitere Keywords.

Umsetzung: Nutze http://answerthepublic.com/, tippe dein Keyword ein und wähle die passende Sprache aus.

Warte, bis die Magie fertig ist.
Voilá – da sind die Fragen deiner Zielgruppe.

Long-Tail Keywords herausfinden

Wiederkehrende WordPress SEO Maßnahmen

WordPress SEO bedeutet konstante Pflege deiner Seiten. Du bekommst nur eine Liste inkl. Anleitung aller Dinge, die du bei jeder Erstellung eines neuen Beitrags oder Seite beachten musst.

Bilder in richtiger Größe hochladen

Pixel reduzieren: Ein Bild mit den Maßen 4000*3000 px kann auf einer Webseite mit einer Breite von 1000 px nicht in voller Größe dargestellt werden. Das Bild würde auf 1000 px Breite skaliert werden.

Damit der Browser das Bild nicht skalieren muss, kannst du es vor dem Hochladen zu WordPress schon auf 1000px breite einstellen. Das kannst du am besten mit GIMP (kostenlos für Windows und Mac) oder einem Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl erledigen.

JPG oder PNG:

  • JPG: für Fotos mit vielen Farben
  • PNG für Logos oder Illustrationen mit wenigen Farben

JPG komprimieren:

JPG Bilder solltest du aus Liebe zu schnellen Ladezeiten vor dem Upload komprimieren. Dieses Tool kann ich dir wärmstens Empfehlen: http://compressjpeg.com/de/
Wenn du allerdings mit GIMP oder Photoshop deine Bilder vorher sowieso bearbeitest, speichre JPG mit 80% Qualität ab. Dadurch kannst du dir die Extrarunde durch JPG-Komprimierer sparen.

ALT-Tag bei Bildern unbedingt pflegen

Du steigerst in WordPress die SEO Relevanz deiner Beiträge, wenn du unter „Alternativtext“ beim Upload 3-5 Keywords packst.

Beispiel:

WordPress SEO Alternativtext Bilder pflegen

Überschriften Hierarchie richtig folgen

Orientierung: Ein Buch hat genau EINEN Tiel, aber vielleicht 10 Kapitel mit jeweils 5 Unter-Überschriften. Genau so hat eine Webseite nur EINE <h1> Überschrift, mehrere <h2> und dutzende <p> Absätze.

Umsetzung: Im WordPress Visual-Editor kannst du die Ordnung der Überschriften einfach einsehen:

WordPress Überschriften Hierarchie

Google Snippet sexy gestalten

Orientierung: Die Suchtreffer deiner Webseite sollen spezifisch und spannend sein, sollten neugierig machen und zum Klicken animieren!

Ein WordPress SEO optimiertes Snippet:

Google Snippet vorbereiten

Umsetzung: Mit dem Yoast SEO Plugin kannst du unter jeder Seite/Beitrag in WordPress dein Snippet mit individuellen Texten bestücken. Packe in das Snippet alle Vorteile rein, die dein Besucher hat, wenn er deine Webseite besucht.

Vorteil: Wenn dein Suchergebnis häufiger angeklickt wird, sind das positive Nutzersignale für Google. Deine Seite wird im Ranking steigen.

Google Sterne (Rich Snippets)

Orientierung: Snippets, die mehr Aufmerksamkeit bekommen, werden häufiger angeklickt. Mit Google Sternen wirst du mehr Klicks bekommen, was Google als positive Nutzersignale interpretiert. Du steigst im Ranking. WordPress SEO optimiertes Snippet

Umsetzung: Nutze das Plugin kk Star Ratings, damit unter deinen Snippets die Sterne angezeigt werden. Google entscheidet allerdings selbst, ob bei dir die Sterne angezeigt werden, oder nicht. Mit dem Plugin gibst du Google allerdings den Hinweis, mit wie vielen Sternen deine Seiten/Beiträge bewertet wurden.

Nofollow-Tag richtig einsetzen

Orientierung: Das rel=“nofollow“-Tag bei Links wurde entwickelt, damit Suchmaschinen klar erkennen, welcher Link nicht als Empfehlung zu werten ist. Darunter fallen z.B. Affiliate-Links, über die du eine Provision erhältst, wenn deine User drauf klicken und anschließend auf der Seite etwas kaufen.

Umsetzung: Nutze das Plugin Ulitmative Nofollow und kennzeichne all deine Partner- und Affiliate-Links mit dem Nofollow-Tag!

Affiliate und Partner Links in WordPress mit Nofollow auszeichnen

Relevantes Above the Fold

Orientierung: Above-the-Fold ist der Bereich, den der Besucher sieht, ohne zu scrollen. Mache sofort klar, worum es geht, damit dein Besucher nicht sofort wieder deine Website verlässt. Eine kurze Verweildauer ist ein negatives Ranking Signal für Google!

Umsetzung: Stelle dein WordPress Theme so ein, dass mindestens die Überschrift und ein Bild zu deinem Blogbeitrag above the fold sichtbar sind! Noch besser ist es, wenn deine Einleitung zum Beitrag auch sofort sichtbar ist.

Richtige Rechtschreibung

Google versteht deine Sprache. Es versteht auch, wenn du kein gutes Deutsch hast. Achte einfach immer auf deine Rechtschreibung. Korrigiere während dem Schreiben schon deine Fehler. Rechtschreibfehler im Nachhinein zu erkennen ist unheimlich zeitaufwändig!

No-Go: Thin Content

Thin Content sind Webseiten mit weniger als 300 Wörtern. In solch kurzen Texten können Suchmaschinen nur schwierig ein eindeutiges Thema erkennen. Außerdem hast du schlechte Karten auf ein gutes Ranking, wenn andere Webseiten über das gleiche Thema schreiben, aber deutlich mehr Inhalt liefern als du.

Content Freshness

Updates von bestehenden Beiträgen + Anzahl neuer Beiträge

Hammergeiler Post zum Thema Content Freshness:
https://moz.com/blog/google-fresh-factor-new

Unique Content

Orientierung: Suchmaschinen entscheiden selber, welcher WordPress Beitrag unter welchem Keyword zu finden ist. Du bekommst Probleme, wenn du intern konkurrierende Beiträge hast, die thematisch ähnliche Themen behandeln. Zur Suchmaschinenoptimierung mit WordPress musst du Beiträge klar voneinander abgrenzen, damit sowas eben nicht passiert.

Umsetzung: Checke Duplicate Content mit http://www.siteliner.com und füge Beiträge, die zum großen Teil identisch sind zu einem zusammen.

Hast du dir die Frage nach dem „Primary Aim“ gestellt?

3 WordPress SEO Plugins, auf die du nicht verzichten darfst

Yoast SEO

Autoptimize

Datenbank bereinigen und optimieren

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WordPress SEO: 37 Tricks, die unter dem Radar fliegen
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4 Kommentare

  • Lutz SchneiderAntworten

    Hallo Daniel!

    Vielen Dank für Deinen tollen Artikel!!! Ich habe verschiedene Maßnahmen (insbesondere gZIP und deflate) durchgeführt. Dadurch hat sich die Seitenladezeit meiner neuen Webseite deutlich minimiert. Vielen Dank für die wirklich wertvollen Tipps und die super guten Erklärungen!

    Viele Grüße, Lutz Schneider

    • DanielAntworten

      Hallo Lutz,
      du rockst! gZIP und deflate sind bei all meinen Seiten das erste was ich mache… Ein paar Webhoster haben das standardmäßig aktiviert – viele jedoch nicht. Das alleine kann ein richtiger Game-Changer sein.

      Ich freue mich über deinen Erfolg 🙂

      Liebe Grüße,
      Daniel

  • StefanAntworten

    Warum gibt es keine kostenlosen Download, wenn er vollmundig angekündikt wir??

    • DanielAntworten

      Hallo Stefan,
      den kostenlosen Download gibt es auf dieser Seite:
      https://www.daniel-knoden.de/geschenk-wpseo/

      Den Download-Link bekommst du anschließend per E-Mail.

      Diese Seite müsste im Blogbeitrag zu Beginn in dem beigen Abschnitt verlinkt sein.

      Liebe Grüße,
      Daniel

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